Unified Messaging? Na klar, aber bitte SICHER!

Geschrieben von Jan Frongia am 2. November 2011 in VALEO IT Solutions. Kommentar abgeben

Es gibt fast keinen Tag in unserem Beruf, an dem wir nicht über das ein oder andere ungefährliche oder gar gefährliche IT – Sicherheitsloch stolper. Wie lange dauert es denn noch, bis das Sicherheitsbewusstsein endlich bei den IT-Zuständigen – oder zumindest den Geschäftsführern und Vorständen ankommt. Man sollte bei Gesprächen und daraus resultierenden Beschlüssen, die die Sicherheit der IT beeinflussen, definitiv kompetente Entscheidungsträger am Tisch haben, damit hier im Nachhinein keine “Atmosphäre des Erschreckens” geschaffen wird. Denn “Lernen durch Schmerzen” ist ein Lernen ohne vor dem Resultat nachzudenken wie etwas richtig durchzuführen ist.

Heute geht es um einen Konzern, der einen großen Namen in der Fertigungsindustrie hat. Ich saß bei einem Freund zum Feierabendbierchen, als ich mit ansehen musste, wie er sein Notebook aufklappt und sich OHNE SSL-VPN, TOKEN oder sonstige Sicherheitsmechanismen an einer Outlook – Web – Access – Website anmeldet.  Argwöhnisch betrachtete ich das Vorgehen,  und nach einem kräftigen Schluck Zirndorfer Landbier legte ich dann mal los: “Sag ma, ihr habt Outlook Web Access?”.  “Klar, voll genial! Immer und überall Zugriff auf meine Mails und Kontakte und so. Ist doch Prima!”. Ja, logo, ist es auch. In unserer heutigen Geschäftswelt ist ein Messagingsystem, durch welches man ständigen Zugriff auf seine Geschäftsunterlagen/Mails hat, nicht mehr wegzudenken. Aber bitte liebe Kollegen, konfiguriert die Sicherheitsmechanismen richtig. Nach Klärung der rechtlichen Aspekte, bewaffnet mit nur einem Windows 7 Notebook und einem WLAN, legte ich dann mal los.

(Das folgende Beispiel habe ich unter Aufsicht und mit Genehmigung durchgeführt!)

Als erstes holen wir uns mal die IP-Adresse. Easy. Wir pingen einfach die URL an, wohl wissentlich dass sie wahrscheinlich nicht antwortet. Nicht richtig zumindest, denn wenn wir ein Mailsystem anpingen können wir uns SICHER sein, dass uns der zuständige DNS – Server die dazugehörige IP liefert. Muss er ja auch, wie soll der Mailserver sonst im Netz kommunizieren? Dann benutzen wir einfach einen Online – Scanner, um offene Ports zu finden. Da wär zum Beispiel der von “www.mxtoolbox.com”. Mit dem Prefix “scan:”, gefolgt von der ermittelten IP-Adresse, lege ich los und bekam eine interessante Antwort:

Aha. FTP offen. Auf ´nem Mailserver? Hm, definitiv nicht aus Versehen. Oder doch? Na denn schauen wir doch mal, was wir da so finden! Ich habe mir natürlich kein Login nennen lassen, schließlich sollte ich ja mal sehen, wie weit ich komme. Bis zum Portscan grinste noch der Admin ganz selbstgefällig. Aber schon bald konnte man verfolgen, wie das sebstgefällige Grinsen schlagartig den Besitzer wechselte. Zu wem, könnt ihr euch wahrscheinlich denken … Ohne großes Brimbamborium bin ich doch tatsächlich an einem Anmeldeprompt gelandet. Spätestens hier sollte ich jetzt scheitern. Flehende Blicke des Admins ignorierend, teste ich den allgemein bekannten Account “anonymous”. Passwort: naja, irgendwas, was wie ´ne e-Mailadresse aussieht. “John@doe.com” zum Beispiel. Das Ergebnis könnt ihr im nachfolgenden Screenshot bewundern. Wo wir da gelandet sind kann jeder von euch, der schon mal einen EXCHANGE installiert hat, ohne weiteres erkennen. Hier habe ich auch nicht weitergemacht, denn nach Ansicht des Verantwortlichen ist DAS schon zu weit.

Fazit: BITTE BITTE, liebe Admins, IT-Manager, IT – Bereichsleiter: macht weiter so! Dann werden Menschen wie wir NIEMALS arbeitslos! Oder aber: benutzt SICHERE ZUGÄNGE! Die Implementierung eines durchdachten Zugangs-Systems setzt zwar einen gewissen Invest vorraus – aber der dadurch gewonne Vorteil ist durch NICHTS zu ersetzen!

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Der Autor: Jan Frongia
IT – Erfahrung seit 1998
MCSE+S, MCITP

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Urlaubszeit ist Einbruchszeit

Geschrieben von Jörg Pfister am 6. September 2011 in VALEO IT Neteye. Kommentar abgeben

Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat 2010 stark zugenommen

Die Anzahl von Wohnungseinbruchdiebstählen ist im vergangenen Jahr in Deutschland stark angestiegen. Laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik gab es im Jahr 2010 121.347 Wohnungseinbrüche. Das sind 7.547 mehr als noch in 2009. Gerade in der Ferienzeit, wenn die Häuser zahlreicher Bundesbürger leer stehen, schlagen die Täter zu. Die Aufklärungsquote liegt bei gerade einmal 15,9 Prozent. Abhilfe kann da ein Videosicherheitssystem schaffen.

Betroffen sind dabei nicht nur Villen und einsam gelegene Häuser, sondern oft durchschnittliche Einfamilien- und Reihenhäuser oder Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Ein hochauflösendes IP-Video-Komplettsystem, wie beispielsweise die MOBOTIX D14, schützt Immobilien jeder Art vor Langfingern – mit nur einer Kamera. Die einfach zu installierende Kamera sorgt für gestochen scharfe Bilder, ob am Tag oder in der Nacht, die bei der Identifikation von Einbrechern helfen können. Dank zweier Linsen bietet die D14 einen umfassenden Überblick. Wird die Kamera beispielsweise an einer Hausecke angebracht, kann ein Objektiv die Haustür, das zweite Objektiv die gesamte Seitenansicht des Hauses überwachen. Gleichzeitig kann sie einen Alarm auslösen, wenn Unbefugte versuchen, in das Haus oder die Wohnung einzudringen. Die Videodaten können per Videostrom live betrachtet werden, wo immer man sich auf der Welt gerade befindet.

“Langfinger haben in den Sommermonaten leichtes Spiel. Häufig ist es nicht schwer, herauszufinden, ob ein Haus oder eine Wohnung gerade bewohnt ist oder leer steht”, erklärt Uwe Barthelmes, internationaler Vertriebsleiter von MOBOTIX. “Mehr Sicherheit schafft ein Videosicherheitssystem, das für verhältnismäßig geringe Kosten installiert werden kann. Eine IP-Videokamera kann über das Internet von überall auf der Welt per Computer, iPad oder Smartphones wie das iPhone erreicht werden. Über vorher eingestellte Aktionsprofile kann bei speziellen Ereignissen zum Beispiel ein direkter Anruf bei der Polizei erfolgen oder eine E-Mail inklusive Bild verschickt werden.”

Weitere Verhaltenstipps schaffen zusätzliche Sicherheit für die Urlaubszeit:

Türen und Fenster schließen
Die Eingangstür sollte nach dem Verlassen von Haus oder Wohnung immer abgeschlossen und nicht nur zugezogen werden. Auch Fenster müssen geschlossen sein.

Nachbarn informieren
Die Nachbarn sollten über die Dauer der Reise informiert sein – auch über Erreichbarkeit und Kontaktadresse des Bewohners, Alarmanlagen sowie über Zeitschaltuhren gesteuerte Lampen tragen zur Sicherheit bei. Termine mit Handwerkern oder ähnlichen während der Abwesenheit sollten vermieden oder mit den Nachbarn abgesprochen werden.

Anrufbeantworter ausschalten
Durch Kontrollanrufe testen Einbrecher, ob jemand zuhause ist. Ist ein Anrufbeantworter dauernd eingeschaltet, signalisiert dies dem Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner. Deshalb sollte man vor dem Urlaub den Anrufbeantworter am besten ausschalten. Ansagen zur Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter oder bei der Antwortfunktion eines Mail-Accounts sind tabu.

Überquellende Briefkästen vermeiden
Post- und Zeitungsberge sind ein sicheres Zeichen für die Abwesenheit der Hauseigentümer. Hilfreiche Nachbarn können die regelmäßige Leerung übernehmen. Alternativen sind Lagerungsaufträge bei der Post und eine Unterbrechung der Zustellung der Tageszeitung. Eine Nachricht für den Postboten hat am Briefkasten nichts zu suchen.

Zeitschaltuhren verwenden
Durch die Verwendung von Zeitschaltuhren für Rollläden und Beleuchtung aber auch für die Gartenbewässerung mit möglichst unterschiedlichen Start- und Stoppzeiten entsteht ein bewohnter Eindruck des Hauses.

Sichtbare Kofferanhänger vermeiden
Auf leicht lesbare Kofferanhänger sollten Urlauber verzichten. Sie sind eine leichte Informationsquelle für Einbrecher, die ansonsten an Flughäfen und Bahnhöfen schnell erkennen können, wo sich der nächste Einbruch lohnen könnte.

SVC Umgebung (Performance Test)

Geschrieben von Christoph Weigert am 31. August 2011 in VALEO IT, VALEO IT Solutions. Kommentar abgeben

 

Der Test wurde unter folgender Umgebung durchgeführt:

  • Noch kein Tuning der Konfiguration (Default Konfiguration)
  • Synchronisation der Storages noch nicht abgeschlossen
  • Gespiegelte Umgebung (getrennte Serverräume)
  • 2 x IBM SVC Nodes
  • 2 x IBM DS3524 Dualcontroller mit FC Doughtercard  (24x 300GB SAS)
  • 2 x IBM x3650 M3 mit je zwei 8GBIT FC HBA
  • VMWare ESXi 5
  • Virtueller Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition SP1 (x64)

weitere Performance Daten folgen

Test Utilitys

CrystalDiskMark 3.0.1 x64

Ergebnisse

CrystalDiskMark (2)

 

———————————————————————–
CrystalDiskMark 3.0.1 x64 (C) 2007-2010 hiyohiyo
Crystal Dew World : http://crystalmark.info/
———————————————————————–
* MB/s = 1,000,000 byte/s [SATA/300 = 300,000,000 byte/s

Sequential Read :   564.357 MB/s
Sequential Write :   440.023 MB/s
Random Read 512KB :   535.807 MB/s
Random Write 512KB :   414.464 MB/s
Random Read 4KB (QD=1) :    48.036 MB/s [ 11727.5 IOPS]
Random Write 4KB (QD=1) :    26.376 MB/s [  6439.4 IOPS]
Random Read 4KB (QD=32) :   238.162 MB/s [ 58145.0 IOPS]
Random Write 4KB (QD=32) :   221.453 MB/s [ 54065.8 IOPS]

Test : 1000 MB [C: 33.5% (13.4/39.9 GB)] (x5)
Date : 2011/08/31 13:32:35
OS : Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition (Full installation) SP1 [6.1 Build 7601] (x64)

Neue Preisliste für CAR-READER 3

Geschrieben von Jörg Pfister am 26. August 2011 in VALEO IT Neteye. Kommentar abgeben

Bei der Software zur Kennzeichenerkennung gibt es seit 1. Juni ein Preisupdate!

Und zwar kostet die Software für eine Fahrspur (lizenziert auf eine Kennzeichenkamera) nicht mehr 1.890 Euro netto sondern nur noch 1.500 Euro netto.

Die aktuelle Produktbeschreibung des CAR-READER 3:

- Eigenständiges Management-System
- Über 100 Kennzeichen- und Kontextkameras pro System möglich
- Mehrere Standorte dezentrale mit einem System managebar
- Tag-, Nacht- und Allwetterbetrieb
- Sprachen: Deutsch, Englisch. Individuelle Sprachdateianpassung für Drittsprache möglich
- Verwaltung von Zufahrtsberechtigungen mit unterschiedlichen Zeit- und Gruppenprofilen
- Druckfunktion
- Fahrzeugzählung für den Einsatz in Parkhäusern (Rückwärtszählung über LED-Display ausgebbar)
- Schranken-, Poller- und Toransteuerung
- Individuelle Textausgabe auf LED-Display
- Umfangreiche Benutzerverwaltung mit über 16 Profilen
- Anbindung an Fremdsysteme (SQL, TCP/IP, Dateihandling)

Die aktuelle Preisliste können Sie unter post@valeoit-neteye.de anfordern!

Neue DualDome-Kamera D14 von MOBOTIX mit 6,2 Megapixel

Geschrieben von Jörg Pfister am 26. August 2011 in VALEO IT Neteye. Kommentar abgeben

Die neue wetter- und schlagfeste DualDome-Kamera D14 mit 6,2 Megapixel von MOBOTIX ist das leistungsstärkere Nachfolgemodell der D12. Sie bietet mit ihren beiden getrennt ausrichtbaren Kamera-Modulen von je 3,1 Megapixel eine vielfältige Szenenausleuchtung, da beide Module auch gemeinsam zu einem Bild zusammengefasst werden können. Die D14 besitzt einen digitalen PTZ und kommt ganz ohne bewegte Teile aus.

Universelle 6,2 Megapixel
Bestückt mit einem 90°-Weitwinkel und Teleobjektiv kann zum Beispiel eine Szene weiträumig überwacht und – gleichzeitig – können mit dem Teleobjektiv Portraitfotos vom Eingangsbereich aufgezeichnet werden. Mit zwei 90°-Objektiven kann gar eine 180°-Aufzeichnung erfolgen und beispielsweise von der Wand aus ein ganzer Parkplatz überwacht werden. Aber auch als Tag-Nacht-Kamera mit elektronischer Umschaltung eignet sich die D14, da sie gleichzeitig mit einem Farb- und einem Schwarz-Weiß-Modul bestückt werden kann, was eine gute Farbtreue am Tag und eine hohe Empfindlichkeit in der Nacht gewährleistet.

Wochenlange Aufzeichnung integriert
In der D14 ist eine Bewegungserkennung enthalten, die sowohl eine Aufzeichnung starten als auch Alarmmeldungen via E-Mail oder VoIP-Telefonanruf – mit Gegensprechen – auslösen kann. Der integrierte DVR kann bis zu 64 Gigabytes Ringspeicher umfassen und wochenlang ohne PC aufzeichnen. Gegebenenfalls kann der Speicher auf Terabytes mit einem externen NAS-Laufwerk erweitert werden.

Geringe Installationskosten
Heizung und Kühlung sind nicht erforderlich, so dass die sehr geringe Leistungsaufnahme von rund 4 Watt via Netzwerk-Kabel (PoE) Investitions- und Betriebskosten einspart und einen kostengünstigen Backup ermöglicht. Eine Edelstahl-Vandalismusausführung mit 3 mm Polycarbonat-Kuppel sowie formschöne Wand- und Masthalter sind ebenfalls verfügbar.

Höhere Bildrate und Echounterdrückung
Gegenüber dem Vorgängermodell verfügt die D14 zum USB noch über den neuen MxBus-Anschluss für Erweiterungsmodule, beispielsweise für I/O, GPS oder RS232. Der neue leistungsstärkere Rechner ermöglicht deutlich höhere Bildraten bis hin zum 6 Megapixel Bildformat. Mikrofon und Lautsprecher werden durch neue Audiofunktionen mit Echounterdrückung unterstützt.

Leitstand-Software kostenfrei mitgeliefert
Die gesamte Software mit Aufzeichnung und Wiedergabe ist in der D14 bereits enthalten und via Web-Browser abrufbar. Zusätzlich steht – kostenfrei – entweder die in Großprojekten bis 1.000 Kameras erprobte MxCC-Leitstand-Software oder für kleine Anwendungen die handliche MxEasy-Software zur Auswertung, Administration und Anzeige zur Verfügung.

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